How I live in Niigata

Just another foreign guy in Japan, but the first one who worked for the O Bolles Restaurant

dude, where’s my car? Februar 8, 2010

Filed under: Uncategorized — chrigusan @ 1:39 pm

Der Spruch ist definitiv etwas abgegriffen…

Aber wer zum Teufel muss schon sein Auto ausbudeln?

Glücklicherweise war meine Schaufel nicht zu Hause sondern in der Firma. So musste ich mir gar keine Gedanken machen wie tief ich einstechen musste. Welche winzigen Zufälle doch einem das Leben versüssen können. An dem Tag wo ich keine Schaufel hatte legte es in einer Nacht 40cm hin. Dies war Donnerstag.

Das Schäufelchen aus der Küche war Helfer genug. Zu spät kam ich allemal, Stress hatte ich überhaupt keinen. Es wäre schade gewesen pünktlich zu kommen, denn alle im Büro scheinen solche speziellen Schneesituationen auszunützen und kommen auch später als pünktlich. Und stolz meinen Mann als einziger Pünktlicher am Treffpunkt zu stehen, habe ich doch nach fünf Jahren Romandie abgelegt.

Anyways, dem Schnee widme ich auch die nächsten Bilder.

Hier meine Aussicht vom Büro. Meine Hausberge. Leider kenne ich noch keinen einzigen Berg zum Namen ausser dem Fujisan, der naürlich jeder kennt.

Nebenbei: Wer Fujiyama sagt, outet sich im ähnlichen Stil wie der deutsch sprechende: „eine Fondue, bitte“

Hauptsache ich habe was zum schönen Foto gesagt xD

Wer findet, es sehe wie sehr auf dem Land aus, hat recht. Mein Büro ist nicht gerade in Downtown Niigata. Es könnte genau so gut Kanada sein!

Mein Weg zur Arbeit der letzten paar Tage. Von Donnerstags bis Samstags hatte es scheinbar 80cm geschneit. Vielleicht doch etwas grosszügig bemessen von den Meteorologen.

Der viele Schnee wurde zeitweise heftig herumgeblasen. Da er etwa auf Steuradehöhe lag am Strassenrand, nahm es einem bei jeder Böe die Sicht bis auf wenige Meter. Ich hätte auch ein weisses Foto gehabt, sieht aber nach nichts aus. Mein Arbeitsweg hat sich so enorm in die länge gezogen…

Um die Japaner ein bisschen auf die Schippe zu nehmen: Beim Auto macht man die Lichter nur in der Nacht an. Am Tag auf keinen Fall. Es geht ja darum Nachtfahren zu definieren, ja nicht um besser gesehen zu werden.

Aussicht von einem Hochhaus aufs Japanische Meer. Doch noch ein wenig Zivilsation zu den heutigen Bildern. Genug vom into the Wild style!

Und noch etwas fürs Gemüt: ein gemütliches shabushabu. (japanisches fondue chinoise, was ich natürlich keinem Japaner zu erklären versuche, soviel Taktgefühl besitze ich gerade noch). Shabushabu bedeutet so viel wie einmal das Fleisch im Bouillon zu wenden. Es ist so dünn geschnitten, dass dieses einmalige Wenden reicht es gar zu braten. Sehr lecker. Wir hatten dies auch auf unserer Studienreise. Ich mag mich aber nur noch erinnern, wie wir das Fleisch schweizerisch im eintopf garen liessen statt es nur zu dippen. Aber auch dies war lecker.

Also trotz Schnee und eiskalter Hütte hat’s ein paar warme Momente. à bientôt.

 

2 Responses to “dude, where’s my car?”

  1. tom Says:

    „shabuschabu“???!!! tönt irgendwie obszöhn :-D!!

  2. Isabelle Says:

    ganz schöns Biud mitem Meer druffä xD


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