How I live in Niigata

Just another foreign guy in Japan, but the first one who worked for the O Bolles Restaurant

Football’s coming home, it’s coming home… April 5, 2010

Filed under: Uncategorized — chrigusan @ 2:57 pm

Es ist Anfang April und die Luft bricht einem nicht mehr die Haltung beim Verlassen des Hauses. Man kann aufrecht einem milden Windchen entgegen gehen. Der Monat beginnt gut.

Aber enden wird er besser: Am 29. April setze ich mich ins Flugzeug et je retourne en Suisse. Mais le 12 Mai geht’s wieder Richtung Osten. Hauptsache, ich habe ein paar Tage um alle wieder zu sehen. Ich freue mich sehr und bin gespannt auf die verpassten Geschichten.

Wer eher knapp an Zeit ist diese ersten Mai Tage, hat gute Chancen spontan mich im O bolles oder am Blumenweg zu treffen. Mein altes Handy aus der Schwytz sollte auch wieder am Start sein, sofern ich den Orangen Typen richtig verstanden habe. Oder man sieht sich am 11. Mai Sonntags beim Grizzlie Heimspiel auf der grossen Allemend. 14h00 kick-off.

So, meiner Vorfreude auf Ferien in der Schweiz genug angetan.

Wer sieht die Ironie im nächsten Bild, welches in jedem beliebigen Bahnhof um Niigata gemach werden kann?

Noch eine Sekunde länger überlegen… , sonst vergeigt man sich den ultimativen Japan-Test. Es gibt nur Gewinner, da die Schlaumeier genau wie ich mit dem Finger drauf zeigen können und ein ach so überlegenes „Häh! wär’s gloubt…“ von sich geben können oder da man es nicht sieht und sich deshalb als mehr japanisch betiteln darf als erstere Gruppe.
(Sofern dies erstrebt wird.)

Was man auf dem Foto nicht sieht, ist das die Lichter noch blinken. Also ein NOCH deutlicheres Signal für die Blinden.

Ein Punkt geht an die Japaner, da diese Platten im Vergleich zu den weissen Leimspuren des Bahnhofs Bern nicht abgelatscht werden können. Einen weiteren Punkt geht von mir noch an die Japaner, da ich doch einige Fotos brauchte um das Timing hin zu kriegen. Ich war ziemlich froh als ich schliesslich das Leuchten auf Foto einfung – ich war mir in diesem Moment nicht mehr sicher, was es noch an Nerven kostet, ehe ich weg gegangen wäre.

Ein weiteres Bild der Rubrik, erwähnenswert beim Feierabendbier, wenn man schon den ganzen Sommer zusammen dieses beste Bier getrunken hätte. Da kommen Erinnerungen erster güte auf. Sommer 09, Baustelle zusammen mit Tom und friends. Nur einen: „Chasch es itz würklech nid ufemurgse?! Muess i it WüRKLECH abecho?!“ Zu gut der zeitweilige Ärger der professionellen Handwerker auf der Baustelle.

Ja, ich merke, ich freue mich auf alte und neue Geschichten in und weit um Bern, vielleicht bis nach Zürich oder Davos xD

Noch das Foto um vorangegangen Faden nicht vollends zu verlieren.

Ein japanischer Muni irgendwo in japanischer Pampa, echter Pampa. Man merke sich, Schweiz ist nicht gleich nur Chalet und Käsereien, jedoch auch Japan ist nicht nur Sardinenmässige U-Bahn und Schuluniformen.

Wie altklug das klingt… Lasse ich mal so stehen.

Gerade als ich den Muni kraueln wollte, brüllte von irgendwo der Bauer und Besitzer. Unverkennbar, dass ich es sein lassen sollte. Witzig wie plötzlich und jähzornig der Bauer erschien und auch gleich losschrie. Fühlte mich für eine Sekunde wie zu Hause bei unserern Bauern – und dies am anderen Ende der Welt. Aber mit einem genau gleichen Abwinken halb grinsen und mieses denken kann man sie auch in Japan stehen lassen, die Bauern. Man versteht sich ja auch oft in der Schweiz nicht.

Eine weitere Neuigkeit: Ich bin seit kurzem Mitglied der aggressiven politischer Gruppierung „sans visa pour plus qu’un an“.

Wir haben unsere erste Geisel genommen, welche wir aber nach dem Foto sofort wieder freigelassen haben. Wir sind ein wahnsinnig gefährlicher Haufen radikaler Rebellen. Es fragt sich berechtigtereweise, wer von uns vieren der brutalste ist. Eins ist klar, auf dem Foto sehen alle angsteinflössend aus.

„Plus de visa pour plus de plaisir!“

 

2 Responses to “Football’s coming home, it’s coming home…”

  1. tom Says:

    hopp yb

    hesch auso nüt verpasst, dä mätch wo du no gseh hesch gäg st.gall das wär de o dr bescht gsi für nes zytli…

    he nu, wie der berner sagt, näääächscht jahr de

    cheers tom

  2. leni Says:

    🙂 jo, de berner hets nid glängt..defür sin do im witere umkreis e paar sehr glücklich gsi..
    chli meh kommentiere hesch gseit.. also schrieb wieder mol e text..bi ready😉
    hebs guet
    alena


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