How I live in Niigata

Just another foreign guy in Japan, but the first one who worked for the O Bolles Restaurant

il y a quelque semaines… (titre qui devrait contenir le mot sakura) Mai 23, 2010

Filed under: sacrée vie japonaise,Uncategorized — chrigusan @ 9:13 am

avant que les young boys perdent une fois de plus, avant que je revienne en Suisse et avant que je puisse enfin arrêter le chauffage il y avait des sacré beau jours à Niigata.

Die sogenannten Sakura haben die Stadt für kurze Zeit in Zauber versetzt. Viel gepriesen in der Welt und etwa bizillion times  mehr in Japan, stand die Schönheit dieser leicht lilla zu weissen Kirschblüten unter grossem Erwartungsdruck meinerseits. Es gibt ja den probaten Trick, die Erwartungen tief zu halten um nicht enttäuscht zu werden zu können (der klassische berner fan über YB zum beispiel mit „i würd no kes füfi verwette uf ä YB meistertitel“). Ich finde, dass man mit dieser pessimistischer Einstellung zuviel an Vorfreude preis gibt. Lieber einmal mehr enttäuscht zu werden, als ein Erlebnis zu schmälern.

Daher, als es soweit war, dass die Kirschblüten offen waren, ging ich mit Sake und Pack in den berühmtesten Park Niigatas und nahm an Japans Frühlingserwachen teil. Mit ein paar sowohl lokalen als auch internationalen Freunden hielten wir ein Hanami ab. Die Japaner haben dem trinken und sein unter dem weissen Blütendach diesen Namen gewidmet.

Die ganze Party der Blüten, nicht etwa die Party des trinkens und seins, dauert nur ungefähre 15 Tage und der Zeitpunkt kann ebenfalls um zwei bis drei Wochen variieren. Nicht gerade ideale Bedingungen um sich seine Japan Ferien darauf auszulegen, der Mühe wäre es allerdings wert. Zur Beruhigung der Botaniker und Romantiker kann ich sagen, dass die Zeitdauer blühender Sakuras über ganz Japan um die 2 Monate sind, was mit einem flexiblen Standpunkt des Aufenthalts weisse Baumkronen garantiert.

Das Bild habe ich in der Endphase der weissen Sakuras gemacht, was meines Erachtens der beste Moment ist.  Es gibt so viele Blüten Blättchen an jedem einzelnen Ast, das die Ersten runter gefallen kaum fehlend erscheinen in den Wipfeln. Zwischen unbeschreiblich viel und weniger unbeschreiblich viel ist es schwierig unterschiede zu erkennen. Am Boden kreieren die runter gefallenen einen wörtlichen Teppich, welcher die  Szene vollends in Pastell versetzt.  Ebenso, fallen die trockenen Kandidaten nur bei Wind runter, was ideal ist um sie vorbeifliegen zu sehen.

Der kulturelle Unterschied zur Schweiz findet sich genau im Detail zu wie Verhalten mit welkenden Sakuras. In der Phase, wo es einfach nur noch ein kleines Rütteln, gar weniger wie ein lautes Husten oder ein Schubser, braucht um einen Haufen Blättchen auf einmal fallen zu sehen, verhalten sich SchweizER anders als Japaner. Ganz klar: Skuras anstossen wegen den welken Blätter tut man nicht. Da ich unzwischen eine bewährte Vorahnung gegenüber japanischer Knigge habe, benahm ich mich nicht wie ein Affe und rüttelte nicht an jedem Baum, obwohl die Versuchung gross war. Dass sich meine Vorahnung in Tatsachen umgewandelt hat, habe ich erlebt, als ich einen mir ins Gesicht hängenden Ast mit übertriebener Härte wegschlug. Keine freundschaftliche Geste in Japan…

Die Japaner haben extrem viel Freude and den Sakuras. Die Mutter in der beigen Jacke am rechten Bildrand des obrigen Bildes hat so ziemlich den ganzen Nachmittag Fotos geschossen um ihr Kind in bester Pose mit bestem Hintergrund festzuhalten. Dies jedoch auf eine liebenswerte Art und keinesfalls Leistungs orientiert.

Den schönen Zeit nicht genug, hatte ich beste Gäste aus der Schweiz. Simä und Petz, ebenfalls aus Bern, waren meine ersten Gäste in Japan. Die beiden befinden sich zurzeit gerade noch auf Weltreise, was ihnen auch einen Aufenthalt in der Weltmetropole Niigata ermöglichte. Die beiden konnten auf meinen Gäste-Futons schlafen und hatten dank zweitschlüssel alle Freiheiten zu tun, was immer sie wollten – Unabhängig meiner Arbeitszeit.

Wir hatten eine schöne und erlebnisreiche Woche zusammen. Als ich in meine Wohnung eintrat, wo schon Licht brennte, sowie ein Begrüssungen erwidert wurden, fand ich mich deutlich mehr zu Hause als den jeh in Japan. Vielen Dank euch beiden.

Als ob dies nicht schon genug aufheiternd war, hatte ich kurz auf meine ersten Gäste, eine weitere Bernerin zu Besuch. Katrin Petermann hat ebenfalls den Weg nach Niigata gefunden. Wir hatten uns gut amusiert, als wir einem Restaurant kein Blatt vor den Mund nahmen und über alles geredet haben. Verstehen konnte uns nun wirklich niemand. Vielen Dank für deinen Besuch.

 

2 Responses to “il y a quelque semaines… (titre qui devrait contenir le mot sakura)”

  1. astrid Says:

    fcb!!!

    ps: schöne fotos

  2. leni Says:

    haha….wirklilch sehr schöne fotos..diese bäume.. unglaublich! und jetzt sind alle wieder verblüht?? wann sieht man dich au MTV?🙂


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