How I live in Niigata

Just another foreign guy in Japan, but the first one who worked for the O Bolles Restaurant

Bran Oktober 12, 2010

Filed under: la réalité dure — chrigusan @ 3:11 pm

Die Zeit in den letzten Monaten hat sich von allen Facetten gezeigt. Leider auch, immer noch unfassbar, von der traurigen Seite.

Unser aller bester Freund Renato Zuan ist diesen August gestorben. Er ist auf dem Heimweg von den Bergen zurück ins Tal abgestürzt. Renato, der nur ein Jahr jünger war als ich, wurde uns plötzlich aus dem Leben gerissen, wobei er für immer in unseren Herzen bleibt.

Renato war ein unbestrittener Sunshine. Binnen Sekundenfrist konnte er einem die schlechte Laune vergessen lassen. So freute man sich jedes Mal, wenn man einem begegnet war. Selbst, als wir uns in letzter Zeit nicht mehr oft getroffen haben, hat es Renato mit seiner Natur geschafft, eine allfällige blockierte Situation abzuwenden, so dass es einem vorkam, als hätte man sich erst noch am letzten Wochenende getroffen oder als wäre man erst gerade aus einem gemeinsamen Teamweekend zurückgekehrt.

Meine Erinnerungen an Renato gehen zurück bis in den Kindergarten, wo wir zu dritt zusammen in Gregor Scholls Swimming Pool badeten. Im Unihockey oder eher bei den ewigen Fahrten zusammen zum und vom Unihockey in Ostermundigen, ergab sich so viel Spass, dass sich der Buxi-chauffeur auch beteiligen wollte, indem er manchmal etwas nach hinten zu uns schrie. Meistens haben wir aber dessen Kommentar bewusst nicht verstanden und im Leiseren über unsere eignen Witze gelacht. Staubige Sitze im Buxi und Teppichklopfer in Form von Unihockeyschläger war für uns in diesem Alter eine extrem witzige Kombination.

An dieser Stelle, will ich Renatos bestem Freund Fabian Kläger mein Beileid aussprechen. Die Trauer um den Verlust des besten Freundes, kann ich kaum erahnen. Fabian, Renato und ich haben lange zusammen Unihockey gespielt. Natürlich gilt mein tiefstes Beileid aber allen Verwandten und Freunden.

Von der Jungschar Bolligen bleiben viele Erinnerungen. Bei den oft sehr veregneten Pfingstlagern und immer wieder auch beim kalten Regen in den Sommerlagern, hast du dich wahrlich als Sunshine gezeigt. Vielen hat es jeweils extrem geholfen wenigsten eine Person zu sehen, die nicht kalt hat und die dem Regen trotzt. Natürlich hattest du auch den coolen Seemansregenhut oft dabei. Als einer der wenigen hast du einen guten Jungscharnamen. Er passt zu Dir.

 

Wir vermissen dich, Renato. Du hast ein riesen Loch hinterlassen, welches sich hoffentlich bald mit schönen Erinnerungen an Dich sanft schliessen wird.

Vielen Dank, dass ich Dich kennen lernen durfte.

 

 

 

 

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